Photovoltaik in Zahlen
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz kurz EEG fördert eingespeisten Strom. Erfahren Sie mehr über diese Finanzierungsmethode und ihre Möglichkeiten.
Welche Voraussetzungen muss mein Haus erfüllen?
Eine Photovoltaik-Anlage wird nach geltem Steuerrecht in folgende Bereiche eingeordnet: Gewerbesteuer, Einkommenssteuer und Umsatzsteuer. Diese verschiedenen Steuerarten werden auch gesondert voneinander betrachtet, was in der Summe der sonst fälligen Steuern durchaus von Vorteil sein kann.

Die für die Vergütung benötigten Kosten werden vom Stromnetzbetreiber auf alle Stromkunden umgelegt. Die aus diesem Gemeinlast-Prinzip resultierende EEG-Umlage beträgt etwa ein Cent pro Kilowattstunde. Für einen durchschnittlichen Haushalt entspricht das nicht einmal drei Euro im Monat. Entgegen der Befürchtung vieler ist die EEG-Umlage nicht der Grund für die massive Erhöhung der Strom-Kosten. Sie ist vielmehr auf steigende Kosten für Stromerzeugung, Verteilung und Vertrieb zurückzuführen.

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Zunehmend mehr Hausbesitzer wollen die Solarenergie für sich nutzen, und das eigene Dach somit zu Geld machen. Häufig wurden aber auch die hohen Erwartungen der Besitzer einer neuen Photovoltaik Anlage enttäuscht, da die Leistung der Anlage nicht den Erwartungen entsprach. Als Folge der Enttäuschung kam es zu Streitigkeiten zwischen dem Dienstleister und dem Hausbesitzer. Bei einer Photovoltaik Anlage ist es von großer Bedeutung, dass die Komponenten der Photovoltaik Anlage alle optimal zusammen arbeiten und dementsprechend sorgfältig ausgewählt werden.
Wie genau kann Licht in Strom umgewandelt werden? Im Licht der Sonne sind Photonen enthalten. Treffen diese jetzt auf die Solarzelle, regen sie in ihrem Inneren Elektronen an. Durch den Aufbau der Solarzelle mit zwei verschieden geladenen Schichten, ist dort ein elektrisches Feld vorhanden. Über metallische Elektroden können die Elektronen von der negativ geladenen Seite zur positiv geladenen Seite fließen. Durch den Elektronenfluss entsteht Strom. Ein Wechselrichter wandelt den entstandenen Gleich-Strom in Wechsel-Strom um und speist ihn in das öffentliche Netz ein. Ein in den Stromkreis zwischengeschalteter Einspeisezähler zeigt an, wie viel Strom bisher in das Netz eingespeist wurde. Je mehr Sonnenlicht auf die Photovoltaik-Module fällt, desto größer sind auch die Strom-Erträge. Besonders geeignet sind nach Süden gerichtete Dächer mit einer Neigung zwischen 20° und 60°. Verschattungen durch Nebengebäude, Antennen oder Gauben sollten möglichst vermieden werden, da sie zu großen Ertragseinbußen führen können.


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