Kosten einer Photovoltaik-Anlage
Wichtige Fragen zum Thema Photovoltaik werden hier beantwortet. Erfahren Sie das Wichtigste zum Thema Solarstrom
Als optische Verluste sind Reflexe und Abschattungen zu nennen. Zur Vermeidung von Reflexionsverlusten und damit erhöhtem Lichteinfall werden verschiedene Verfahren angewendet: die Zelloberflächen werden in Pyramidenstruktur gestaltet oder es werden bestimmte Materialien eingesetzt wie Galliumarsenid (GaAs), Cadmiumtellurid (CdTe) oder Kupfer-Indium-Diselenid (CuInSe2). Zur Erweiterung des Strahlungsspektrums werden Halbleitermaterialien mit unterschiedlichen Spektralbereichen geschichtet – es wird von Tandem- oder Stapelzellen gesprochen.

Wie läuft die PV-Finanzierung ab?
Bisher war es wesentlich rentabler den gewonnen Strom komplett einzuspeisen. Ab 2009 wird aber auch der Eigenverbrauch gefördert. Der regionale Netzbetreiber bezahlt 25,01 Cent für jede Kwh Strom, die der Anlagenbetreiber selbst verbraucht. Der Strompreis wird gespart. Der Ertrag entspricht in etwa der Einspeisevergütung. Steigt der Strompreis, wird der Eigenverbrauch rentabler.
Sinnvolle Vertragsstrafen bei der Installation von Photovoltaik-Anlagen
Der Physiker Alexandre Edmond Becquerel entdeckte im Jahre 1893 den photoelektrischen Effekt. Albert Einstein bekam den Nobelpreis für die umfassende Erklärung des Photoeffekts. In den fünfziger Jahren gelang es die ersten Silizium Zellen zu produzieren, die auch einen nennenswerten Wirkungsgrad hatten und damit eine erste Verwendung in der Satelliten Technik fanden. Die Nachfrage aus der Raumfahrt förderte in den nächsten Jahrzehnten die Entwicklung der Photovoltaik.
Am 1. Januar 2009 tritt die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft. Alle Photovoltaik-Anlagen, die ab diesem Tag in Betrieb genommen werden, müssen der Bundesnetzagentur gemeldet werden. Nur nach dieser Meldung kann der Betreiber der Photovoltaik-Anlage seinen Strom in das öffentliche Netz einspeisen und durch das EEG vergüten lassen. Der Betreiber muss dabei Standort und Leistung seiner Anlage angeben. Mithilfe dieser Daten will die Bundesnetzagentur die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen, die im kommenden Jahr in Betrieb genommen werden sollen. Photovoltaik-Anlagen, deren Strom im eigenen Haushalt verbraucht wird, sind von der Meldepflicht ausgeschlossen.
Um die elektrische Energie immer zur Verfügung zu haben, müssen bei den netzunabhängige Photovoltaik Anlagen Möglichkeiten der Speicherung gefunden werden. Netzgekoppelte Anlagen können entweder grundsätzlich alle erzeugte Energie in das öffentliche Stromnetz einspeisen oder auch nur die Überschüsse, eine Lösung zur Zwischenspeicherung entfällt damit.


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